Tabellenkalkulation
Seit den Anfängen des PCs sind Tabellenkalkulationsprogramme nicht mehr wegzudenken. Als grundlegendes Arbeitsmittel für alle Schulstufen dienen sie dazu, grosse Datenmengen aufzubereiten, zu berechnen, darzustellen oder experimentell zu erforschen. Die sehr kleine Einstiegshürde garantiert schnell Erfolge und macht Spass zugleich. Nach einer ca. halbstündigen Einführung können bereits relevante Probleme angegangen werden. Einen Schwerpunkt bilden die Optimierungsaufgaben, welche sehr elegant mit dem sogenannten SOLVER zu lösen sind.
Dynamische Geometrie - Software
Ein schönes Programm, welches Algebra und Geometrie verbindet, ist GEOGEBRA. Damit lässt sich Geometrie dynamisch erfahren und auf Wunsch auch algebraisch nachvollziehen. Als Applet sind massgeschneiderte Experimentierfelder möglich. Leider hat GeoGebra etwas unangenehme Lizenzbestimmungen. Alternativen sind Z+L (ebenfalls gratis) und vor allem CINDERELLA (kostenpflichtig).
Programmiersprache
Sind Programmiersprachen in der Schule nicht längst out? Meine Antwort aus Erfahrung lautet klar: NEIN! Selbstverständlich ist es nicht nötig, die Fehler früherer Informatik - Jahrzehnte nochmals zu wiederholen. Gerade in der Mathematik aber sollten die Programmierkonzepte Auswahl, Wiederholung und Abfolge einen festen Platz bekommen. Ich verwende dazu die Sprache PYTHON, welche didaktisch hervorragend geeignet ist. Meine in Python geschriebene 2D - und 3D - Turtle erschliesst mir die Welt der Kurven, L-Systeme und Graphiken aller Art. Turtlegraphik ist mittlerweile ein professionelles Werkzeug geworden. PYTHON und POVRay bilden ein ideales Paar.
Computeralgebra-System
MATHEMATICA bringt viel Power ins Schulzimmer und in die persönliche Vorbereitungsarbeit. Für die Lehrperson kann es ab Version 6 als universelles Arbeitswerkzeug zum Einsatz kommen.
Varia
Natürlich dürfen auch Modelle, Taschenrechner, Papier, Schere, Zirkel und Lineal nicht fehlen.